Spielbericht Herren 4 | Spiel 5
von Rene Roskwitalski
Kinderhaus mit dem dritten Kantersieg in Folge
Obwohl zahlreiche Spieler verletzungs- oder urlaubsbedingt ausfielen und man gerade auf der Center-Position ersatzgeschwächt die weite Auswärtsfahrt antreten musste konnte trotzdem ein kompletter 12er-Kader nominiert werden.
Die Vorgabe des Trainerteams von Anfang an keinen Zweifel am späteren Sieger aufkommen zu lassen, wurde von der Mannschaft zu Spielbeginn gut umgesetzt. Viele schöne 45°-Cuts nach Anspielen auf Center Kluthe führten zu insgesamt sechs Punkten und zwei Reisen an die Freiwurflinie, ehe Gronau beim Stand von 6-0 nach 2 min die erste Auszeit nahm und anschließend besser in die Partie fand. Nichtsdestotrotz konnte Kinderhaus das erste Viertel mit 11:6 für sich entscheiden.
Im zweiten Viertel stellte Gronau die Zone besser auf und konnte dieses aufgrund einiger teils etwas glücklicher Abschlüsse und Kinderhäuser Nerven an der Freiwurflinie knapp 11:12 für gewinnen.
Mit einer nicht zufrieden stellenden 22:18 Führung und etwas Frust, da man deutlich unter den eigenen Möglichkeiten geblieben war, ging es in die Pause.
Nach dieser kam Kinderhaus erneut stark in die Partie und startete mit einem 9-0 Run, angetrieben von Lionard Tampier und dem späteren MVP Rene Roskwitalski, der den zweiten seiner insgesamt fünf Dreier verwandelte. Gronau scorte im dritten Viertel nur sporadisch und nach zwei weiteren Dreiern zum Ende des Viertels wurden die Zeichen mit einer 15-Punkte Führung deutlich in Richtung Sieg gestellt.
Allerdings verschlief die „Sechste“ den Start ins letzte Viertel komplett, blieb 5 Minuten punktlos und ließ durch einen 7-0-Run der Gronauer den Vorsprung auf nur noch acht Punkte schrumpfen, ehe man in der Schlussphase zeigte, warum man in der oberen Tabellenregion mitspielen kann und will. In dieser gewann die Vertretung der Westfalia angetrieben von den überragenden Roskwitalski und Rookie Florian Pene Moukam 20-2 innerhalb von nur 4 Minuten und errang somit einen deutlichen 60:33 Auswärtssieg.
Neben MVP Roskwitalski wurde nach Spielschluss Veteran Richard Vienenkötter als bester Defensivspieler geehrt, der mit zahlreichen Steals maßgeblich zur Vorentscheidung im dritten Viertel beigetragen hatte.
Als nächstes steht für die „Sechste“ ein schweres Programm mit Heimspielen gegen die Spitzenteams aus Rheine und vom UBC aus Münster an. In diesen gilt es, die guten Ergebnisse und teilweise überragende Form aus den letzten drei Spielen zu bestätigen und sich in der Spitzengruppe der Tabelle zu etablieren.
SV Vorwärts Gronau II – SCW 4 33-60 (6-11; 12-11; 6-17; 9-21)
Es spielten:
Bahn (0), Bilmen (0), Boes (0), Büscher (4), Kluthe (9), Meyer (4), O’Igwe (0), Pene Moukam (16), Roskwitalski (18), Seifert (0), Tampier (9), Vienenkötter (0)