Spielbericht Herren 3 | Spiel 11

von Rene Roskwitalski

Kinderhaus liefert beim starken Heimspiel

Spielbericht SC Westfalia Kinderhaus 3 – TuS Hiltrup 3 (58:51) | 01.02.2026

Von Beginn an war zu spüren, dass es kein normales Saisonspiel ist. Kinderhaus kam hellwach aus der Kabine, verteidigte aggressiv und schob den Ball schnell nach vorne. Die frühen Ballgewinne wurden konsequent in schnelle Punkte umgemünzt, sodass wir uns direkt ein Polster erspielen konnten. Gegen Ende des ersten Viertels kam Hiltrup zwar nochmal besser rein und verkürzte, aber wir blieben durchgehend in Führung und gaben diese über das gesamte Spiel nicht mehr ab.

Im zweiten Abschnitt wurde es dann zäher. Wir haben uns viele Würfe erarbeitet, gute Looks dabei gehabt, aber der Ball wollte nicht fallen. Die wenigen Punkte in dieser Phase holten wir uns vor allem an der Freiwurflinie. Defensiv hielten wir stark dagegen, was extrem wichtig war, denn auch Hiltrup kam offensiv nicht richtig ins Rollen. So blieb das Spiel zwar eng, aber jederzeit unter unserer Kontrolle.

Nach der Pause entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Beide Teams fanden phasenweise Lösungen, beide Teams hatten aber auch wieder Sequenzen, in denen es schwer wurde zu scoren. Wichtig war: Wir behielten Ruhe und Struktur. Immer wenn wir geduldig unsere Systeme durchliefen, kamen gute Abschlüsse dabei heraus. Problematisch wurde es nur dann, wenn wir uns vom Tempo und der Hektik des Gegners anstecken ließen.

Ein besonderes Augenmerk lag heute auf einem Debüt: Nils Berndt stand nach nur wenigen Trainingseinheiten erstmals für uns auf dem Feld. Er konnte im Vorfeld noch nicht vollständig ins Spielsystem integriert werden, sprang aber kurzfristig ein und zeigte direkt, warum er für uns auf der Centerposition so wichtig ist. Als Unterstützung für Sebastian Natschke unter den Körben machte er einen sehr souveränen Job, sicherte zahlreiche Rebounds, arbeitete hart in der Defense und erzwang immer wieder Fouls, die ihn an die Freiwurflinie brachten. Trotz kurzer Eingewöhnungszeit war sein Beitrag ein wichtiger Baustein für diesen Sieg.

Das letzte Viertel gehörte offensiv dann vor allem Constantin Mannitz. Er übernahm Verantwortung und hatte einen absoluten Sahnetag von außen. Insgesamt traf er sieben Dreier über das Spiel verteilt, vier davon allein im Schlussabschnitt jedes Mal in wichtigen Momenten. Diese Treffer gaben uns die nötige Ruhe. Gleichzeitig stand die Defense als Team. Wir haben die Hektik abgelegt, clever gespielt und das Spiel souverän zu Ende gebracht.

Der Gegner kam zwischenzeitlich zwar immer wieder näher heran, doch wirklich in Gefahr geriet der Sieg nicht. Am Ende steht ein verdienter 58:51-Heimerfolg, die perfekte Antwort auf die Niederlage im Hinspiel und ein starker Auftritt als Mannschaft.

Constantin Mannitz (24), Markus Böing (10), Nils Berndt (6), Fatih Kücükoglu (5), Sebastian Natschke (5), Robert Riedel (4), Jakob Thiesbrummel (2), Roberto Eloy Hernandez Regala (2)

Geschrieben:  Fatih Kücükoglu

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