Spielbericht Herren 1 | Spiel 15

von Rene Roskwitalski

Niederlage beim TSC Gievenbeck

Am vergangenen Freitagabend gastierten die 1. Herren des SCW Kinderhaus zum Derby nach Gievenbeck. Das Hinspiel hatte Kinderhaus zwar klar mit 70:52 gewonnen, doch die Partie war erst im Schlussviertel gekippt. Das es erneut ein enges Spiel werden würde, war beiden Teams bewusst – und auch Coach Falkenberg fand vor dem Spiel in der Kabine die richtigen Worte um sein Team auf die Partie einzustellen.

Trotzdem verschliefen die Gäste den Start komplett und lagen früh mit 2:10 im Rückstand. Doch ein Wechsel von der Bank gab den Gästen Momentum, sodass sie sich zurückkämpften und das erste Viertel mit 11:11 beenden konnten.

Doch auch in den zweiten Abschnitt startete der TSC besser. Die Gastgeber setzten auf eine harte, physische Verteidigung und ließen die Kinderhauser in diesem Viertel auf nur sieben Punkte kommen – der schwächste Abschnitt des Abends. Zudem holten die Gievenbecker zahlreiche Offensivrebounds und nutzten ihre zweiten Chancen konsequent. Kinderhaus hingegen fand offensiv kaum Lösungen gegen die aggressive Mannverteidigung. Zur Halbzeit lagen die Gäste mit 18:27 deutlich zurück.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Kinderhauser aber eine Reaktion und kamen zwischenzeitlich auf nur einen Punkt ran. Am Ende des Viertels war die Partie mit 34:39 aus Sicht der Kinderhauser wieder komplett offen.

Doch auch das Schlussviertel gehörte diesmal eindeutig den Gastgebern. Drei Minuten vor Ende des Spiels hatte der TSC sich wieder mit 10 Punkten abgesetzt und die Kinderhauser schienen sich bereits aufgegeben zu haben. Viele unnötigte Ballverluste in diesen letzten Minuten hätten die Gäste am Ende fast noch den direkten Vergleich gekostet, den sie dann aber doch noch knapp ins Ziel retten konnten.

Am Ende stand eine verdiente 53:70 Niederlage. Der TSC Gievenbeck war an diesem Abend die bessere Mannschaft – härter in der Verteidigung, williger am Brett und konsequenter in den entscheidenden Momenten.

Geschrieben von: Johannes Stricker

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